Das Testgebiet: Dortmund-Ems-Kanal

Das Testfeld dieses Projektes stellt ein der 15 km lange Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanal vom Dortmunder Hafen bis zur Schleuse in Waltrop dar. Dieser Kanalbereich verfügt über insgesamt 15 Brücken. Dabei weist die Schwieringhauser-Brücke bei Normalwasserstand die niedrigste Durchfahrtshöhe von 5,02 m auf. Demzufolge ist das Verkehrsaufkommen dieses Abschnittes des Dortmund-Ems-Kanal gering, weshalb sich dieser besonders für die Erprobung des autonomen Binnenschiff eignet.

In künftigen Projektphasen wird die Infrastruktur des Testgebiets hinsichtlich der einhergehenden Anforderungen der autonomen Binnenschifffahrt ausgebaut. Hierbei wird zum einen leistungsstarkes 5G-Netz entlang des Kanalabschnittes verbaut, sodass die notwendige Datenübertragung in Echtzeit gewährleistet ist. Zum anderen werden Landmarken entlang des Kanalufers installiert, sodass die Kamerasysteme und weitere optische Sensorik unterstützt werden.

Im Zuge der Aufrüstung von Sensorik und Aktorik des Tests-Schiffes wurden einige Aufnahmen des Testfeldes aufgezeichnet mit einer Drohne aufgezeichnet. Die eindrucksvollen Impressionen können im aktuellen Video „Autobin Testgebiet“ betrachtet werden.

Weitere aktuelle Meldungen

02.12.2021

Am 27.09.2021 fanden die ersten Testfahrten der GSM Niedersachsen 22 im Testgebiet des Dortmund-Ems-Kanal statt. Die erfassten Testdaten der verbauten Kameras werden im aktuellen Video "AutoBin Testfahrt" gezeigt.

05.10.2021

Die GMS Niedersachsen 22 ist ein typisches Trockengutschiff mit 100 m Länge und 10,5 m Breite. Sie wird von der HGK Shipping GmbH bereedert und ist überwiegend im westdeutschen Kanalnetz zwischen Rhein und Elbe unterwegs. Im aktuellen Video "AutoBin Niedersachsen 22" werden Sie bei einem viertuellen Rundgang mit an Bord des Testschiffs genommen.

21.12.2020

Das Magazin Binnenschifffahrt - Magazin für Technik und Logistik - berichtete am 01.07.2020 darüber, dass durch das "Versuchs- und Leitungszentrum Autonome Binnenschiffe - VeLABi" das Verbundprojekt "Ferngesteuertes, koordiniertes Fahren in der Binnenschifffahrt - FernBin" möglich gemacht wurde.